Name: Unfoundsound Records.
Eigenschaften: Professionell, hochaufgelöst, geschlossen, spendabel.
Musik: Groovig, minimal, deep, verspielt.
Qualität: Sehr hoch.
Empfehlungen: unfound13, unfound16 (!) und unfound25.
…eigentlich ja eher Musik jenseits der Schrottgrenze machen, eines muss man ihnen lassen: Auflegen können sie. Beziehungsweise: können sie eigentlich nicht. Und genau da wird die Sache interessant…
soundso. Netter Name für ein Album. Dass die zweite Platte in der Regel immer scheiße ist, das hat uns Wir sind Helden mit “Von Hier An Blind” eindrucksvoll bewiesen. Schwamm drüber, das neue Album läßt mich alles vergessen. Das Album besteht zu fast 100% aus Ohrwürmern, und das ist durchaus positiv gemeint. Textlich bewegt sich die Band weiterhin auf ihrer typischen Schiene, sprich man pendelt sich irgendwo zwischen Skurilität und Konsumkritik ein. Mein persönlicher Sommerhit ist “Für nichts garantieren”, ein toller Song der bei mir in Dauerrotation läuft. Ich glaub ich werd langsam weich… . Warum “Endlich ein Grund zur Panik” als erstes ausgekoppelt wurde ergibt marketingtechnisch keinen Sinn, aber was solls.
Zu beanstanden ist die Tatsache, dass Frau Holofernes mit dem häßlichsten Schlagzeuger der Welt (Sorry Pola) kopuliert. Das daraus resultierende Kind heißt übrigens Friedrich (aka Fritz). Diese Großtat zur Rettung preußischer Namen stimmt mich milde. Also liebes Fußvolk, auf in den nächsten Elektrogroßmarkt und dieses Album kaufen!
…ist wieder da. Dizzee Rascal, gehyptes Wunderkind der britischen “Grime”-Szene, hat ein neues Album am Start. Und wer meint, der Grime-Drops sei gelutscht wird enttäuscht sein. Es geht gerade erst los! “Math and Englisch” ist wesentlich erfrischender als “Showtime”. Abwechslungsreiche Beats, mehr Humor, mehr Cockney, pinkes Cover. Sehr geil, ehrlich.
Als Alternative möchte ich noch das neue Album von Wiley anpreisen. “Playtime is Over” kann man durchaus als Kampfansage verstehen. Der ehemalige Homey von Dizzee Rascal und Frontmann von Roll Deep hat die komplexeren Beats und den besseren Flow, kommt dafür aber ne Nummer düsterer daher. Der Track “Letter 2 Dizzee” reflektiert Wileys Beziehung zu Dizee Rascal, man könnte es auch als Abrechnung bezeichnen. Gibt es da Beef? Bestimmt, steigert ja die Verkaufszahlen. Wie dem auch sei, es gibt einen klaren Kaufbefehl für beide Alben (ha, what i said).
