Die Platte ist zwar schon vor zwei Jahren erschienen, aber das spielt ja eigentlich überhaupt keine Rolle – Qualität bleibt Qualität. Da wo bei anderen Alben meist ein Empfehlungs-Sticker prangt, wäre hier ein auffälliger Warnhinweis von Nöten: Vorsicht, lebt!
Zu Anfang gab sich C-1 himself die Ehre, wirkte ziemlich deplatziert und verschwand glücklicherweise auch wieder – hier sollte schließlich Größeres stattfinden.
Danach Dunkelheit und Stille, die Sinne schärften sich.
Ryuichi Sakamoto und Carsten Nicolai betraten die Bühne, nahmen an ihren Instrumenten Platz und begannen zu spielen. Was folgte, lässt sich nur bruchstückhaft wiedergeben, viel zu groß war der Schwall an wechselnden Eindrücken und Gefühlen. Nicht dass eine Reizüberflutung stattgefunden hätte, aber kleine Dinge hatten schlichtweg enorme Wirkung.
